Langemarckhalle, Militärdenkmal in Westend, Deutschland
Die Langemarckhalle befindet sich unterhalb des Glockenturms des Olympiastadion-Komplexes und zeichnet sich durch Steinpfeiler und Gedenkstätten aus. Der Saal ist Teil dieser größeren Sportanlage und verbindet sich mit den umliegenden Gebäuden und Freiflächen.
Der Bau entstand 1930 als Teil der Olympiaanlage und war von Anfang an ein Gedenkort für deutsche Soldaten gefallener Schlachten. Seine Architektur und Nutzung durchliefen verschiedene Phasen, die die wechselvolle Geschichte Deutschlands widerspiegeln.
Der Saal diente lange Zeit als Ausstellungsraum für Dokumentationen zur Geschichte des Reichssportfeldes und dessen Wandel durch verschiedene Epochen. Heute zeigt sich seine Nutzung als Ort der Erinnerung und Auseinandersetzung mit dieser komplexen Vergangenheit.
Der Ort ist über die U-Bahn-Linie U2 erreichbar, die zur Station Olympiastadion führt. Von dort aus erreicht man die Halle zu Fuß durch das Gelände des Olympiaparks.
Unmittelbar neben der Halle liegt das Maifeld, ein großes Fregelände, das einst Veranstaltungen mit zehntausenden Besuchern beherbergte. Dieses Feld und die Halle bilden zusammen einen Erinnerungsort, der die architektonische Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts zeigt.
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