Berliner Waldbühne, Freilichttheater in Charlottenburg-Wilmersdorf, Deutschland.
Die Waldbühne bietet Platz für etwa 22.000 Zuschauer, die auf drei Terrassenebenen in einem natürlichen Gletschertal verteilt sind und eine hervorragende Akustik sowie freie Sicht von jedem Sitzplatz in dieser Waldtheater-Umgebung genießen.
Von Architekt Werner March entworfen und zwischen 1936 und 1939 erbaut, diente das Theater ursprünglich als Austragungsort für Olympische Spiele und wurde zunächst nach Dietrich Eckart benannt, bevor es nach dem Zweiten Weltkrieg in Waldbühne umbenannt wurde.
Das Theater orientiert sich an antiken griechischen Amphitheatern, insbesondere am Theater von Epidauros, und beherbergt heute die Sommersaison der Berliner Philharmoniker sowie internationale Rockkonzerte und klassische Musikaufführungen das ganze Jahr über.
Im Berliner Olympiapark gelegen, ist der Veranstaltungsort über öffentliche Verkehrsmittel mit nahen U-Bahn- und Busverbindungen gut erreichbar und verwandelt sich in den Ferienzeiten in ein Freiluftkino für Filmvorführungen unter den Sternen.
Der Theaterbau nutzt eine natürliche Senke, die durch alte Gletscheraktivität entstanden ist, und schafft ein 30 Meter tiefes Amphitheater, das sowohl die akustischen Eigenschaften als auch die dramatische visuelle Wirkung der Aufführungen in dieser bewaldeten Umgebung verstärkt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.