Olympiastadion Berlin, Olympiastadion in Westend, Berlin, Deutschland
Das Berliner Olympiastadion ist ein Stadion in Westend, einem Teil von Charlottenburg-Wilmersdorf, mit 74.475 Sitzplätzen und einer Konstruktion aus Stein. Das Bauwerk erstreckt sich über eine Fläche von etwa 300 auf 230 Metern und zeigt eine symmetrische Architektur mit umlaufenden Rängen.
Werner March entwarf das Bauwerk für die Olympischen Sommerspiele 1936, bei denen Leichtathletikwettbewerbe stattfanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die britischen Streitkräfte das Gelände, bevor es später wieder für sportliche Veranstaltungen geöffnet wurde.
Das Stadion trägt seinen Namen von den Olympischen Spielen und bleibt ein Ort, an dem Fußballanhänger an Spieltagen zusammenkommen. Die Tribünen füllen sich regelmäßig mit Fans, die ihre Mannschaft unterstützen und die Atmosphäre im Inneren prägen.
Führungen ermöglichen den Zugang zu verschiedenen Bereichen und finden täglich statt, solange keine Veranstaltungen laufen. Die U-Bahn-Linie U2 sowie die S-Bahn-Linie S5 verbinden das Gelände mit dem Zentrum Berlins.
Der Glockenturm neben dem Marathontor wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut, nachdem er durch Feuer zerstört worden war. Von oben bietet er einen Ausblick über das westliche Stadtgebiet und den umgebenden Olympiapark.
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