Luckhardt-Villa, Einfamilienhaus in Westend, Deutschland
Die Luckhardt-Villa ist ein Wohngebäude mit drei Geschossen, großflächigen Fenstern und weißen Außenwänden, das die Moderne Sachlichkeit verkörpert. Der offene Grundriss verbindet die Räume zu einer zusammenhängenden Wohnlandschaft, während die horizontalen Linien und glatten Oberflächen die Zeit um 1930 prägen.
Die Villa entstand 1929 durch die Architekten Hans und Wassili Luckhardt zusammen mit Alfons Anker und verkörperte neue Wohnideale der Weimarer Republik. Während der NS-Zeit war das Haus bedroht, überstand aber den Zweiten Weltkrieg und blieb bis heute erhalten.
Im Inneren finden sich Möbel aus der Bauhaus-Zeit, die das Zusammenspiel von Funktion und Form zeigen. Die Räume spiegeln die Designprinzipien wider, die damals neue Wege in der Wohnkultur aufzeigten.
Das Gebäude ist für Besucher durch geführte Touren zugänglich und wird auch als Veranstaltungsort genutzt. Wer die Architektur erleben möchte, sollte sich vorher informieren, da die Öffnungszeiten begrenzt sind.
Vom Dach aus kann man Teufelsberg, den Stößensee und die Heerstraße sehen, während eine Pergola und die schwebende Gesimslinie das Design prägen. Diese Ausblicke und Details zeigen, wie die Architekten den Ort in seine Umgebung integrierten.
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