Tiefwerder, Dorf und Naturschutzgebiet in Spandau, Deutschland
Tiefwerder ist eine Siedlung und ein Naturschutzgebiet in Spandau entlang der Havel. Fünfzehn Kolonialhäuser stehen hier an der Dorfstraße zwischen Wiesen, Wasserläufen und alten Bäumen.
Die Siedlung entstand 1815, als Fischer der Spandau Kietz nach der Zerstörung ihrer früheren Heimat hierher zogen. Diese Umsiedlung begründete eine neue Gemeinschaft am Wasser, die bis heute besteht.
Das Dorfstraße Ensemble zeigt, wie Kolonisten ihr Leben am Wasser organisierten. Die erhaltenen Häuser und die Ballhaus von 1895 sind stille Zeugen dieser Siedlungskultur.
Die M49 Buslinie bringt dich zur Freybrücke, von wo es zu Fuß ins Gebiet geht. Parkplätze findet man in der Nähe des Havel-Ufers, wobei der Ort am besten zu Fuß erkundet wird.
Die Wiesen von Tiefwerder sind Berlins letztes natürliches Laichgebiet für Hechte und beherbergen viele seltene Pflanzen- und Tierarten. Dieser ökologische Schatz macht das Gebiet für Naturbeobachter besonders wertvoll.
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