Spandau, Verwaltungsbezirk im Westen Berlins, Deutschland.
Spandau ist ein Stadtbezirk im Westen Berlins, der sich an beiden Ufern der Havel ausbreitet und große Waldgebiete, Seen und Wasserwege umfasst. Der Bezirk reicht vom Hahneberg im Süden bis nach Hakenfelde im Norden und verbindet dichte Wohnsiedlungen mit naturnahen Landschaften.
Die Siedlung entstand im 13. Jahrhundert als eigene Stadt und behielt ihre Unabhängigkeit bis zur Eingemeindung nach Groß-Berlin im Jahr 1920. Die Festung wurde im 16. Jahrhundert erbaut und diente über Jahrhunderte als militärische Anlage.
Die Zitadelle mit ihren dicken Festungsmauern und den Türmen am Wasser beherbergt heute Konzerte und Ausstellungen. In den Kasematten leben Tausende Fledermäuse, die man bei Führungen beobachten kann.
Der Bahnhof Spandau verbindet Regionalzüge in Richtung Hamburg und Hannover mit dem lokalen S-Bahn-Netz. Die weitläufigen Grünflächen und Uferpromenaden entlang der Havel laden zum Spazierengehen und Radfahren ein.
Das Wohngebiet Siemensstadt wurde in den 1920er Jahren als modernistisches Projekt erbaut und gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Die Gebäude zeigen klare Linien, helle Fassaden und großzügige Grünflächen zwischen den Häuserblöcken.
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