Dicke Marie, Naturdenkmal Eiche in Tegel, Deutschland
Die Fette Marie ist ein Eichenbaum, der in der Nähe des Schlosses Tegel mit einem Stammumfang von etwa 6 Metern wächst. Der Baum erreicht eine Höhe von rund 20 Metern und steht in einem Waldgebiet nahe der Großen Malche, einer Bucht am nördlichen Ende des Tegeler Sees.
Der Baum ist mindestens 900 Jahre alt und wurde von Alexander und Wilhelm von Humboldt mit einem Namen versehen, der auf eine Küchenperson des Schlosses anspielt. Die beiden Forscher halfen, diesen besonderen Baum bekannter zu machen und sein Schicksal durch die Jahrhunderte zu dokumentieren.
Das Baum wird in der Gegend als Treffpunkt von Naturfreunden und Gelehrten geschätzt, die über Jahrhunderte hierher kamen. Sein Name erinnert an eine Köchin des Schlosses und zeigt, wie lokale Geschichten in die Natur eingehen.
Der Baum ist für Besucher über Waldwege zugänglich, die von der Umgebung des Schlosses Tegel zu ihm führen. Man sollte bequeme Schuhe tragen, da der Fußweg durch Waldgebiet verläuft und bei feuchtem Wetter rutschig sein kann.
Das Baum wurde 2021 als erster Waldbaum in Deutschland als Nationales Erbe ausgezeichnet, was seinen besonderen Wert für die Umwelt unterstreicht. Diese Ehrung machte es zum Symbol für den Schutz alter Bäume in der Region.
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