Reinickendorf, Verwaltungsbezirk im Norden Berlins, Deutschland.
Reinickendorf ist ein Verwaltungsbezirk im Norden Berlins, der elf Ortsteile wie Tegel, Heiligensee und das Märkische Viertel umfasst. Das Gebiet erstreckt sich über eine Fläche mit vielen Wohnvierteln, Seen und Waldflächen, die vom Stadtzentrum weiter entfernt liegen.
Der Bezirk entstand 1920 durch das Groß-Berlin-Gesetz, das mehrere umliegende Gemeinden in die wachsende Hauptstadt eingliederte. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden hier große Wohnsiedlungen für Familien, die neue Unterkünfte suchten.
Die meisten Bewohner nutzen den Bezirk als ruhige Wohngegend mit Supermärkten, Schulen und Sportanlagen, die sich gleichmäßig über das nördliche Stadtgebiet verteilen. Viele Straßen tragen Namen von Dichtern oder Naturforschern und geben Hinweise auf die Bebauung der Nachkriegszeit.
Alle Ortsteile sind über S-Bahn, U-Bahn oder Buslinien erreichbar, sodass ein Ortswechsel innerhalb des Bezirks meist weniger als eine Stunde dauert. Besucher finden Parks und Seeuferwege zum Spazierengehen, die ohne besondere Vorbereitung zugänglich sind.
Im Ortsteil Tegel betrieb der Flughafen jahrzehntelang den Stadtverkehr, bevor die Anlage geschlossen und zur Wohn- und Parklandschaft umgewandelt wurde. Viele Einheimische erinnern sich noch an die täglichen Starts und Landungen über den Dächern des Bezirks.
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