Julius-Leber-Kaserne, Militärkaserne in Wedding, Berlin, Deutschland.
Die Julius-Leber-Kaserne ist ein Militärgelände in Wedding, einem Stadtteil im Bezirk Mitte von Berlin. Die Anlage besteht aus mehr als hundert Gebäuden, die sich um eine zentrale Achse mit einer ovalen Ringstraße verteilen.
Französische Truppen besetzten das Gelände nach 1945 und gaben ihm den Namen Quartier Napoléon. Die Bundeswehr übernahm die Anlage 1994, nachdem Kriegsschäden in den Folgejahren repariert worden waren.
Der Name erinnert seit 1995 an Julius Leber, einen sozialdemokratischen Politiker, der sich gegen das nationalsozialistische Regime stellte. Diese Benennung zeigt, wie das frühere Militärgelände heute an Widerstand und Zivilcourage erinnern soll.
Das Areal liegt im nördlichen Teil Berlins, nicht weit von anderen Vierteln im Bezirk Mitte entfernt. Der Zugang ist begrenzt, da es sich um ein aktives militärisches Gelände handelt.
Im Jahr 1896 entstand hier die erste militärische Luftfahrteinheit Deutschlands, das Luftschifferbataillon Nr. 1. Dieses Bataillon markierte den Beginn der deutschen Militärluftfahrt an diesem Standort.
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