Tegel, Bezirk im Norden von Reinickendorf, Berlin, Deutschland
Tegel ist ein Stadtteil im nördlichen Berlin, der sich über mehrere Quadratkilometer erstreckt und bis 2020 als Standort des städtischen Flughafens diente. Das Gelände wird seitdem in einen modernen Wohnungs- und Forschungspark umgewandelt.
Der Ort erhielt seine Bedeutung 1948, als die Alliierten ein Flugfeld anlegten, um West-Berlin während der sowjetischen Blockade zu versorgen. Aus dieser Notlösung entwickelte sich über Jahrzehnte ein ziviler Flughafen, der die Stadt prägte.
Der Ortsteil ist geprägt durch seine Vergangenheit als Flughafen und trägt bis heute Spuren dieser Zeit in seinen Straßenzügen und Gebäuden. Die Menschen hier erleben gerade eine Phase großer Veränderungen, bei der alte und neue Nutzungen nebeneinander entstehen.
Das Gelände ist für Besucher teils zugänglich, aber viele Bereiche sind noch im Umbau und teilweise abgesperrt. Es lohnt sich, die vorhandenen Wege zu erkunden und die Infrastruktur-Transformationen hautnah zu beobachten.
Der ehemalige Hauptterminal ist eines der wenigen intakten Originalgebäude und wird als Veranstaltungs- und Lernzentrum weitergenutzt. Seine Architektur erzählt noch heute von der Zeit, als Berlin-Tegel ein wichtiger internationaler Knotenpunkt war.
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