Reiherwerder, Archäologischer Park im Bezirk Tegel, Berlin, Deutschland
Reiherwerder ist ein archäologischer Park auf einer Halbinsel in der Tegeler See, die etwa 12 Hektar umfasst und mit dichter Vegetation bewachsen ist. Die Fläche beherbergt historische Gebäude und weist unterschiedliche Gelände auf, die durch ihre Lage im Wasser eine besondere geografische Situation schaffen.
Der Ort war bereits in der Bronzezeit besiedelt, wie Grabbeigaben und Werkzeuge belegen, und später während des 10. Jahrhunderts in der slawischen Zeit genutzt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden früher separate Inseln mit dem Festland verbunden und eine Villa für die Industriellenfamilie Borsig errichtet.
Die Borsig-Villa von 1913 steht im Zentrum des Geländes und dient heute als Gästehaus des Auswärtigen Amtes. Um das Hauptgebäude herum finden sich gut erhaltene Nebengebäude aus dieser Zeit, die das Alltagsleben der früheren Bewohner widerspiegeln.
Der gesamte Park ist der Offentlichkeit nicht zuganglich, da er seit 2006 als Schulungszentrum der Auswartigen Akademie genutzt wird. Besucher konnen die Flache nur von weitem betrachten, etwa von Aussichtspunkten oder vom Wasser aus.
Der Ort war ursprunglich aus zwei separaten Inseln zusammengesetzt, die Groe und Kleine Reiherwerder hieeen. Diese wurden erst im fruhen 20. Jahrhundert durch Landaufschuttung miteinander und mit dem Festland verbunden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.