Alte Waldschänke, Historisches Wirtshaus in Tegel, Deutschland
Die Alte Waldschänke ist ein ehemaliges Arbeiterwohnhaus am südlichen Ende der Ruppiner Chaussee, das beim Ausbau des Schlossrestaurants in eine Gaststätte umgewandelt wurde. 1996 wurde das Gebäude vollständig saniert und um eine Appartementanlage erweitert. Bis 2009 bot der Gasthof Waldschänke rund 120 Gästen im Inneren Platz und verfügte über einen Außenbereich für weitere etwa 250 Personen.
Das Gebäude entstand 1650 als Arbeiterwohnung in der Nähe des Tegeler Schlosses und wurde später in eine Schenke umgewandelt, die Händler und Handwerker bediente, die Berlin betraten. Nach dem Zweiten Weltkrieg durchlief es Umwandlungen, die es von einer einfachen Herberge zu einem gehobenen Restaurant machten.
Anfang des 20. Jahrhunderts hieß sie im Volksmund „Kutschkneipe“, weil Fuhrleute und Handwerker hier einkehrten, die ihre Waren nach Berlin brachten. Der Name Waldschänke verweist auf die Lage am Rand des Tegeler Forsts. Seit Herbst 2011 firmiert das Lokal als „Wiesenstein“.
Das Gebäude steht am südlichen Ende der Ruppiner Chaussee, wo das nördliche Ende der Karolinenstraße beginnt, rund einen Kilometer nördlich des alten Tegeler Ortskerns und wenige hundert Meter vom Schloss Tegel entfernt. Der frühere Gasthof bot innen etwa 120 Gästen Platz, der Biergarten weiteren rund 250. Seit 1964 steht das Haus unter Denkmalschutz.
1996 erwarb eine Gesellschaft das Gebäude, sanierte es vollständig und erweiterte es um eine Appartementanlage; die frühere Gaststätte teilt sich das Grundstück heute mit Wohnungen. Der Gasthof selbst wurde im Januar 2009 nach einem Insolvenzverfahren geschlossen und im Herbst 2011 als „Wiesenstein“ wiedereröffnet.
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