Sender Tegel, Radiosendeturm in Reinickendorf, Deutschland.
Der Berlin-Tegel-Sendturm ist eine Funksendeanlage in Reinickendorf mit einer Gesamthöhe von 86 Metern und einer charakteristischen Holzstabilisierungskonstruktion. Die Anlage diente der Mittelwellen-Rundfunkübertragung und besteht aus einem stabilen Stahlgerüst mit hölzernen Verstärkungselementen.
Die Anlage wurde 1933 errichtet und ursprünglich mit 165 Metern geplant, doch 1940 wurde sie aus Sicherheitsgründen für den aufstrebenden Flughafen Tegel auf 86 Meter gekürzt. Nach einem französischen Beschuss 1948 wurde die Sendetechnik an anderen Standort verlegt.
Der Sendturm war lange Zeit ein wichtiger Punkt für die Rundfunkversorgung der Region und wird von vielen Berlinern als Teil ihrer Mediengeschichte wahrgenommen. Die Holzkonstruktion machte ihn zu einem ungewöhnlichen Wahrzeichen für die damalige Funktechnik.
Der Turm befindet sich in einem gut erreichbaren Bezirk und ist von verschiedenen Bereichen Berlins aus einsehbar, doch ein Besuch erfordert Vorbereitung beim Erkunden der Gegend. Nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel, um den Ort zu erreichen und die umliegende Umgebung zu erkunden.
Die Struktur behielt ihre Holzverstarkung trotz ihres Alters und bleibt heute ein sichtbares Beispiel fur die Ingenieurtechnik der 1930er Jahre. Viele Berliner kennen sie hauptsachlich aus Archivfotos, da sie weniger fotografiert wird als andere Wahrzeichen der Stadt.
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