Berlin-Frohnau, Gartenviertel in Reinickendorf, Deutschland
Frohnau ist eine Gartenstadt im Bezirk Reinickendorf mit weitläufigen Wohngrundstücken, breiten Alleen und großflächigen Grünanlagen, die das gesamte Viertel durchziehen. Die beiden zentralen Plätze sind durch großzügige Boulevards verbunden und prägen das offene, ruhige Erscheinungsbild der Siedlung.
Die Siedlung wurde zwischen 1908 und 1910 von der Berliner Terrain-Centrale als Gartenstadt nach modernen Planungsprinzipien gegründet. Diese Gründung war Teil einer Bewegung, neue Wohnviertel mit mehr Grün und Platz zu schaffen, die sich von der dicht bebauten Innenstadt unterschieden.
Das Buddhistische Haus prägt den Charakter des Viertels mit seinen charakteristischen Elefantenreliefs an den Eingängen und zieht Besucher aus der ganzen Region an. Der Ort wird von Gläubigen für Meditationen und spirituelle Treffen genutzt und zeigt, wie vielfältig das Zusammenleben hier ist.
Die S-Bahn-Station verbindet das Viertel direkt mit der Berliner Innenstadt und macht tägliche Fahrten einfach. Vor Ort gibt es Schulen, Geschäfte und viele Grünflächen, die zum Spazieren und Entspannen einladen.
Der Casino Tower auf dem Ludolfinger Platz wurde ursprünglich 1910 als Wasserturm gebaut und dient bis heute als Wahrzeichen des Viertels. Das Bauwerk ist etwa 34 Meter hoch und zeigt, wie Zweckbauten damals in das Straßenbild eingepasst wurden.
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