Johanneskirche, Protestantische Kirche in Frohnau, Deutschland.
Die Johanneskirche ist ein protestantisches Kirchengebäude in Berlin-Frohnau mit rechteckigem Turm und nordisch beeinflusster Architektur. Die Fassade besteht aus wechselnden Schichten von hellem und dunkelbraunem Mauerwerk, das den Baukörper strukturiert.
Das Kirchengebäude entstand ab 1935 unter der Leitung der Architekten Walter und Johannes Krüger und wurde 1936 eingeweiht. Die neuen Glocken wurden nach dem Krieg 1957 eingebaut, nachdem die ursprünglichen während des Zweiten Weltkriegs entfernt worden waren.
Die Glasfenster im Inneren zeigen modernes Kunsthandwerk mit Motiven zur Schöpfungsgeschichte und setzen regionale künstlerische Traditionen fort. Sie wirken wie ein durchdachtes Gesamtwerk, das den Raum prägt und zum Schauen einlädt.
Das Gebäude ist mit einem Aufzug im linken Turmbereich ausgestattet, der die Eingangsetage mit der Gemeindeharle und dem oberen Kirchenbereich verbindet. Dies ermöglicht einfache Erreichbarkeit für Besucher mit eingeschränkter Mobilität.
Die Bronzeglocken wurden 1957 von der Gießerei Petit & Gebr Edelbrock hergestellt und prägen das Soundlandscape des Ortes. Sie ersetzen die Vorgänger, die während des Krieges verloren gingen, und sind somit ein Symbol für den Wiederaufbau nach 1945.
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