Das Buddhistische Haus, Theravada-buddhistische Tempelanlage in Frohnau, Berlin, Deutschland
Das Buddhistische Haus ist eine Theravada-Tempelanlage in Berlin-Frohnau, die ab 1923 der Architekt Max Meyer für Paul Dahlke errichtete. Ein villenartiges Wohnhaus birgt eine Bibliothek und einen Meditationsraum, dahinter steht ein eigener Tempelbau im japanischen Stil. Man betritt das Grundstück durch das Elefantentor und steigt 73 Stufen zum Hauptgebäude empor; das Ceylon-Haus dient als Gästehaus.
Der Arzt Paul Dahlke gründete dieses buddhistische Zentrum zwischen 1922 und 1924 als das erste buddhistische Tempelhaus in Europa. Seine Vision schuf einen Ort, der östliche Lehren dem westlichen Publikum zugänglich machte.
Der Name „Das Buddhistische Haus“ steht als Inschrift über dem Eingangstor. Seit 1957 leben hier Mönche aus Sri Lanka; sie sind heute Ansprechpartner für die singhalesische Gemeinde in Berlin. Die Bibliothek und der Meditationsraum stehen allen Besuchern offen, und externe Lehrer halten weiterhin Vorträge und Meditationskurse ab.
Das Gelände ist täglich geöffnet und empfängt Besucher zu Besichtigungen und Meditationskursen, wobei die Wege über verschiedene Treppen und Ebenen führen. Festes Schuhwerk ist hilfreich, da der Zugang zu den verschiedenen Bereichen von unterschiedlichen Höhenstufen aus erfolgt.
Die steile Treppe vor dem Elefantentor hat 73 Stufen und versinnbildlicht den edlen achtfachen Pfad zur Erlösung vom Leid. Paul Dahlke wurde an unbekannter Stelle im Garten beigesetzt; 1988 brachte man zu seiner Ehrung eine Gedenktafel am Eingangstor an.
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