Weiße Stadt, Modernistische Wohnsiedlung in Reinickendorf, Deutschland
Die Weiße Stadt ist eine Wohnsiedlung in Berlin-Reinickendorf mit etwa 1.200 weißen Wohngebäuden, die mit farbigen Türen, Fensterrahmen und Dachrinnen akzente setzen. Die Gebäude sind in linearen Blöcken angeordnet und bilden Innenhöfe mit Grünanlagen, die den Bewohnern Platz zum Leben bieten.
Die Siedlung wurde zwischen 1928 und 1931 erbaut, um Berlins Wohnungskrise zu lösen, nachdem der Erste Weltkrieg die Stadt verwüstet hatte. Das Projekt zeigte neue Wege, wie man schnell und wirtschaftlich Wohnraum für viele Menschen schaffen konnte.
Die Siedlung war ein Experiment zur Schaffung moderner Wohnräume für normale Menschen, nicht für die Wohlhabenden. Die Bewohner können sich heute noch in den grünen Innenhöfen treffen und die Architektur zeigt, wie Stadtplaner damals das tägliche Leben verbessern wollten.
Das Areal ist leicht zu Fuß erkundbar und bietet sich für einen entspannten Spaziergang an, bei dem man die verschiedenen Blöcke und deren Gestaltung sehen kann. Es gibt Geschäfte und Einrichtungen vor Ort, sodass Besucher sich wie echte Bewohner durch die Siedlung bewegen können.
Das Brückenhaus an der Aroser Allee ist ein markantes Gebäude, das den Eingang zur Siedlung kennzeichnet und früher als Verwaltungsgebäude diente. Dieses Bauwerk ist heute ein Symbol für die ganze Anlage und zeigt, wie wichtig Architekten Symmetrie und Ordnung für das Gesamtbild machten.
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