Breitkopfbecken, Regenrückhaltebecken und Gartendenkmal in Reinickendorf, Deutschland
Das Breitkopfbecken ist ein ovales Wasserbecken, das von Grunanlagen, Wegen und Erholungsflachen im Norden Berlins umgeben ist. Das Bauwerk dient als Regenwasserspeicher und ist mit erneuerten Spielplatzen und breiten Gehwegen ausgestattet.
Das Bauwerk entstand in den fruhen 1930er Jahren unter der Leitung des Architekten Erwin Barth. Es verwandelte eine naturliche Senke namens Ehl-Pfuhl in eine moderne Einrichtung zur Wasserbewirtschaftung.
Der Name geht auf Bernhard Christoph Breitkopf zurück, den Gründer eines Leipziger Musikverlags, was den Ort mit Deutschlands Kulturgeschichte verbindet. Heute nutzen Besucher den Bereich um das Becken als grünen Raum im dicht bebauten Wohngebiet.
Das Becken liegt in der Nahe der U-Bahnhof Residenzstrasse und ist leicht mit offentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Flache ist tagsaber offen zuganglic und bietet ausreichend Platz zum Spazieren und Entspannen.
Vor 1900 wurde das Becken im Winter zur Eisgewinnung genutzt, wobei Eishandler wie Nowicki kommerzielle Operationen durchfuhrten. Diese industrielle Nutzung zeigt, wie eng die Wasserflache mit der lokalen Wirtschaftsgeschichte verwoben war.
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