Flugplatz Staaken, Kulturdenkmal und ehemaliger Flugplatz in Spandau, Deutschland
Flugplatz Staaken ist ein ehemaliger Flughafen in Spandau mit mehreren Landebahnen und sechs großen Flugzeughallen, die über eine ausgedehnte Fläche im Westen Berlins verteilt sind. Das Gelände zeigt noch heute die Infrastruktur einer aktiven Luftfahrtanlage mit offenen Bereichen zwischen den massiven Hangarbauwerken.
Die Anlage wurde 1913 gegründet und diente während des Ersten Weltkriegs als Produktionsstandort für Zeppeline. Später entwickelte sich der Flugplatz zu einem wichtigen Zentrum der frühen Luftfahrtgeschichte Europas.
Der Platz war in den 1920er Jahren ein Zentrum für Luftfahrtexperimente und zog Piloten aus vielen Ländern an. Menschen kamen hier zusammen, um neue Flugzeuge zu sehen und an internationalen Flugveranstaltungen teilzunehmen.
Der Platz liegt in einem Vorortbereich mit guter Erreichbarkeit von der Innenstadt Berlins. Der Besuch ist zu Fuß möglich, wobei man genügend Zeit für das Erkunden des großen Geländes einplanen sollte.
1938 startete von hier aus ein Flugzeug zu einer der ersten Landungen nach Amerika und erreichte New York in weniger als einem Tag. Dieser Flug war eine bemerkenswerte Leistung der damaligen Luftfahrttechnik.
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