St. Markus, Pfarrkirche in Spandau, Deutschland
Die St.-Markus-Kirche ist ein moderner Kirchenbau mit einem zentralen quadratischen Raum, über dem eine Betonkuppel von 24 Stützbalken getragen wird. Die Vorderseite öffnet sich mit einer Glaskonstruktion und einer überdachten Pergola, während der Innenraum durch konische Deckenlicht und einen funktionalen Grundriss geprägt ist.
Der Bau begann mit einer Grundsteinlegung am Ostersonntag 1975, und Kardinal Alfred Bengsch weihte das fertiggestellte Bauwerk am 8. Mai 1977 ein. Das Projekt entstand als kirchliche Antwort auf das Wachstum des Bezirks Spandau in der Nachkriegszeit und repräsentiert die architektonische Moderne dieser Epoche.
Die halbkreisförmige Anordnung der Sitze schafft eine Versammlungsstätte für religiöse Feiern, in der sich die Gemeinde nah beieinander um den Altar versammelt. Diese gestaltung spiegelt das Verständnis wider, dass gläubige miteinander erleben sollen, nicht isoliert voneinander.
Das Gebäude ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar und verfügt über einen offenen Eingangsbereich mit Pergola, der auch bei schlechtem Wetter zugänglich ist. Besucher sollten beachten, dass der Innenraum während Gottesdienste reserviert sein kann und es ratsam ist, sich vorher über Öffnungszeiten zu informieren.
Der Glockenturm besteht aus vorgefertigten Betonelementen und zeigt ein großes griechisches Kreuz, was die Kirche zu einem sichtbaren Symbol der Nachkriegsmoderne macht. Die große Bronze-Glocke von 1975 und die Orgel von 1984 bilden zusammen das klangliche Herz des Gebäudes.
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