Gartenstadt Staaken, Gartenstadt-Wohnviertel in Spandau, Deutschland
Die Gartenstadt Staaken ist ein Wohngebiet in Berlin-Spandau mit etwa 1000 Häusern und öffentlichen Gebäuden auf rund 35 Hektar Fläche. Jedes Haus hat einen eigenen Garten, und die Bauten zeigen verschiedene Architekturstile mit Putzfassaden.
Das Gebiet wurde zwischen 1914 und 1917 als Arbeiterwohnungen für die nahe Rüstungsfabrik errichtet und folgte dem Entwurf von Architekt Paul Schmitthenner. Die Gründung fiel in die Zeit der schnellen Industrialisierung Berlins.
Der Stadtteil wurde nach Prinzipien der Gartenstadt-Bewegung gestaltet und zeigt, wie Menschen früher in organisierten Gemeinschaften mit Gärten leben sollten. Die sorgfältig gepflanzten Grünflächen und der regelmäßige Straßenverlauf prägen bis heute das Bild und schaffen einen ruhigen Wohncharakter.
Der Stadtteil liegt in der Nähe des Bahnhofs Staaken und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die meisten Wohnungen sind privat bewohnt, daher ist es am besten, die Straßen und Plätze als Besucher zu erkunden.
Viele Häuser zeigen Giebelformen, die von niederländischer Architektur beeinflusst wurden und dem Gebiet ein besonderes Aussehen geben. Diese Dachformen sind heute noch deutlich sichtbar und prägen das Erscheinungsbild des gesamten Viertels.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.