Fort Hahneberg, Artilleriefort in Spandau, Deutschland
Das Fort Hahneberg ist eine Artilleriefortifikation in Spandau, die in einem Sechseck angelegt und in einen Hügel eingebaut wurde. Die Anlage erstreckt sich über beträchtliche Fläche mit Wällen, Gräben und Kasematten, die noch heute sichtbar sind.
Das Fort wurde zwischen 1882 und 1888 errichtet, um das Munitionsdepot in Spandau nach dem Deutsch-Französischen Krieg zu schützen. Es war Teil einer größeren Befestigungskette, die Berlin verteidigen sollte.
Der Name des Forts stammt von einem nahe gelegenen Ort und das Gelände wird heute als Grünfläche genutzt, auf der Besucher spazieren gehen und die Natur beobachten können. Die Fortanlage ist für viele Menschen ein Ort, an dem Geschichte und Natur zusammenkommen.
Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände uneben und grün ist mit Wegen durch die Befestigungen. Die beste Zeit für einen Besuch sind die wärmeren Monate, wenn der Zugang leicht und die Vegetation sichtbar ist.
Heute ist der Ort Lebensraum für seltene Fledermausarten, besonders für die Große Mausohr, die in den unterirdischen Räumen des Forts überwintern. Diese Nutzung als Naturschutzgebiet gibt der militärischen Ruine eine ganz neue Bedeutung.
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