Friedhof Heerstraße, Gartendenkmal und Friedhof in Charlottenburg, Deutschland
Der Friedhof Heerstraße ist ein Friedhof und Gartendenkmal in Charlottenburg mit großzügig gestalteten, bewaldeten Flächen. Das weitläufige Gelände beherbergt einen See inmitten der Grünanlagen und wird durchzogen von sorgfältig angelegten Wegen zwischen den verschiedenen Bestattungsbereichen.
Die Anlage entstand in den 1920er Jahren und wurde 1939 offiziell eröffnet, wobei der Landschaftsarchitekt Erwin Barth die Gestaltung übernahm. Ein Chapelle wurde von Erich Blunck entworfen und prägt das Erscheinungsbild des Ortes.
Der Friedhof ist ein Ort für Menschen aller Religionen und Kulturen, wo Christen, Juden und Muslime ihre Angehörigen bestatten. Man spürt überall auf dem Gelände die Vielfalt der Grabkulturen und Gedenktraditionen, die nebeneinander Platz finden.
Das Gelände ist über mehrere Eingänge zu erreichen und verfügt über ein Netzwerk von Wegen, die für einen ruhigen Spaziergang geeignet sind. Die Bereiche sind klar organisiert und leicht zu navigieren, auch wenn das Gelände geräumig wirkt.
In den 1930er Jahren wurden Teile des Friedhofs bewusst von den nahe gelegenen Sportanlagen abgeschirmt, um bestimmte Begräbnisbereiche vor Blicken zu schützen. Diese Veränderungen zeigen, wie lokale Geschichte und politische Ereignisse sogar die Gestaltung von Gräberstätten beeinflussten.
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