Berliner U-Bahn-Museum, Eisenbahnmuseum in der Station Olympiastadion, Berlin, Deutschland
Das Berliner U-Bahn-Museum nutzt das elektromechanische Hebelstellwerk des U-Bahnhofs Olympia-Stadion im Ortsteil Westend, das von 1931 bis 1983 in Betrieb war. In den Nebenräumen des Stellwerks zeigen Ausstellungsräume Exponate zur Geschichte der Berliner U-Bahn; eröffnet wurde das Museum am 13. September 1997, getragen von der Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn. Es gilt als drittes U-Bahn-Museum Europas nach Moskau und Budapest.
Das Gebäude diente ursprünglich als Betriebszentrale, die von 1931 bis 1983 die Signale zahlreicher Bahnlinien steuerte. Nach der Schließung wurde es in ein Museum umgewandelt, um die Technik und Geschichte dieser ehemaligen Leitstelle zu bewahren.
Das Museum zeigt Uniformen, Dienstabzeichen und Fotografien aus verschiedenen Jahrzehnten des Berliner U-Bahn-Betriebs. Ein eigener Bereich widmet sich den Gestaltungselementen aus den 1950er Jahren und vermittelt einen Eindruck davon, wie das Stadtbild und seine Verkehrsmittel damals aussahen.
Das Museum öffnet nur am zweiten Samstag jeden Monats, weshalb eine vorherige Terminplanung sinnvoll ist. Es liegt in unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofs Olympiastadion und ist bequem zu Fuß erreichbar.
Das Museum sitzt im elektromechanischen Hebelstellwerk des Bahnhofs Olympia-Stadion, das von 1931 bis 1983 in Betrieb war. Nach dem Ersatz durch ein Spurplan-Drucktastenstellwerk war der Abriss geplant, doch alte BVG-Mitarbeiter leisteten Widerstand, und die Anlage blieb erhalten. Der U-Bahn-Bedienstete Ernst Neumann setzte sich für ihre Rettung ein; heute bildet das Hebelstellwerk das Kernstück der Sammlung.
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