Georg-Kolbe-Museum, Kunstmuseum in Charlottenburg-Wilmersdorf, Deutschland
Das Georg Kolbe Museum ist ein Kunstmuseum in zwei miteinander verbundenen Backsteingebäuden im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, ausgestattet mit großen Oberlichtern und Schienen zum Bewegen von Skulpturen. Die Räume zeigen Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem Besitz und dem Schaffen des Künstlers, präsentiert in seinen ehemaligen Wohn- und Arbeitsbereichen.
Das Gebäude wurde 1928 als Wohnsitz und Atelier des Bildhauers Georg Kolbe errichtet, zu einer Zeit, als Berlin ein Zentrum der modernen Kunst war. Nach dem Tod des Künstlers wurde es in ein öffentliches Museum umgewandelt, das seinen Nachlass bewahrt.
Das Museum zeigt die Werke eines Bildhauers in den Räumen, in denen er tatsächlich arbeitete und wohnte, was dem Besucher einen direkten Eindruck seiner Arbeitsweise vermittelt. Man kann noch heute sehen, wie das Atelier eingerichtet war und wie Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken nebeneinander entstanden sind.
Das Museum ist dienstags bis sonntags geöffnet und von der S-Bahn-Station Heerstraße aus zu Fuß erreichbar. Sowohl die Innenräume als auch der Skulpturengarten im Freien lassen sich ohne Schwierigkeiten besichtigen.
Das Gebäude wurde von dem Architekten Jan Roth entworfen und enthält noch die originalen Schienen in der Decke, mit denen schwere Bronzeskulpturen von einem Raum in den anderen bewegt werden konnten. Dieses Detail zeigt, wie das Atelier von Anfang an auf die praktischen Anforderungen eines Bildhauers zugeschnitten war.
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