Georg-Kolbe-Museum, Kunstmuseum in Charlottenburg-Wilmersdorf, Deutschland
Das Georg-Kolbe-Museum ist ein Kunstmuseum in zwei verbundenen Ziegelbautenin Berlin-Charlottenburg mit großen Dachfenstern und Schienen zum Transport von Skulpturen. Die Räume zeigen Skulpturen, Zeichnungen und grafische Werke in dem Atelier- und Wohngebäude des Künstlers.
Das Gebäude entstand 1928 und 1929 als Wohn- und Arbeitsatelier des deutschen Bildhauers Georg Kolbe während der Zeit der Neuen Sachlichkeit. Es dokumentiert eine Phase der Berliner Kunstszene in der Weimarer Republik.
Das Museum zeigt Werke aus der Zeit der Neuen Sachlichkeit und verbindet dabei die künstlerische Arbeit mit dem persönlichen Raum des Künstlers. Besucher können sehen, wie Kolbe sein Atelier nutzte und welche Arbeiten anderer Künstler ihn inspirierten.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geoffnet und mit der S-Bahn erreichbar, etwa 300 Meter vom Bahnhof Heerstraße entfernt. Die Einrichtung bietet einen einfachen Zugang zu den Sammlungen und dem Skulpturenplatz im Freien.
Das Atelier bewahrt eine seltene Schöpfung aus der Berliner Künstlerszene der 1920er Jahre, in der private Arbeitsräume öffentlich zugänglich wurden. Wenige Ateliers aus dieser Zeit haben ihre ursprüngliche Gestaltung erhalten.
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