Stößenseebrücke, Stahlfahrwerkbrücke in Wilhelmstadt, Berlin, Deutschland.
Die Stößenseebrücke ist eine Stahlgitterfachwerk-Straßenbrücke in Berlin-Spandau, die das Wasser des Stößensees und die Havelchaussee überquert. Ihre robuste Stahlkonstruktion prägt das Landschaftsbild seit über einem Jahrhundert.
Karl Bernhard entwarf diese Brücke 1908, und die Fertigstellung erfolgte 1909 während Berlins industrieller Expansion. Sie war Teil der Infrastruktur, die die schnell wachsenden westlichen Stadtteile miteinander verband.
Die Brücke verbindet zwei Berliner Stadtteile und zeigt, wie Ingenieurkunst Anfang des 20. Jahrhunderts Menschen und Orte zusammengebracht hat. Viele Berliner nutzen sie täglich, ohne zu bemerken, wie wichtig sie für das Zusammenwachsen der Stadt war.
Die Brücke liegt an der Heerstraße und ist mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß leicht zu erreichen. Der Ort hat wenig Parkplätze direkt daneben, aber mehrere Wege führen von beiden Seiten hinzu.
Die südwestliche Säule ist bei Kletterern bekannt, die sie als inoffiziellen Kletterspielplatz nutzen. Dieser steile Stahlpfeiler zieht Jahr für Jahr Menschen an, die ihre Kletterfähigkeiten testen möchten.
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