Freybrücke, Stahlbrücke in Wilhelmstadt, Spandau, Deutschland
Die Freybrücke ist eine Stahlkonstruktion über die Havel, die Fahrzeuge und Fußgänger mit einer Kombination aus Fachwerk- und Bogenbauweise trägt. Das Bauwerk verbindet Pichelsdorf mit der Pichelswerder-Halbinsel und ermöglicht den Durchgang von Binnenschiffen darunter.
Der Ingenieur Karl Bernhard entwarf die ursprüngliche Struktur 1909 und ließ sich dabei von Pariser Straßenbrücken inspirieren. Die Brücke wurde seitdem erneuert und erhielt ihre heutige Form, um modernen Verkehrsanforderungen gerecht zu werden.
Die Brücke trägt seit 1913 den Namen Adolf Freys, eines Mannes, der die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in dieser Gegend vorantrieb. Der Name ist heute Teil der lokalen Identität und erinnert an die frühen Bemühungen zur Verbindung der beiden Ufer.
Die Brücke ist für Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger geöffnet und bietet eine direkte Verbindung zwischen beiden Ufern. Ein Besuch ist zu jeder Tageszeit möglich, wobei man von hier aus gute Blicke auf den Fluss und die Umgebung hat.
Die Brücke wurde 2017 fertiggestellt und kostete etwa 33 Millionen Euro, was sie zu einem bedeutenden Infrastrukturprojekt macht. Mit einer Durchfahrtshöhe von 5,25 Metern ist sie so dimensioniert, dass Containerschiffe und größere Binnenschiffe passieren können.
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