Schmargendorf, Wohnbezirk in Charlottenburg-Wilmersdorf, Berlin, Deutschland.
Schmargendorf ist ein Wohnviertel in Charlottenburg-Wilmersdorf mit Straßen, Parks und Grünflächen sowie einer Mischung aus tradionellen deutschen Häusern und modernen Wohngebäuden. Die Gegend erstreckt sich über ein großes Gebiet und bietet sowohl ältere Gründerzeitwohnungen als auch zeitgenössische Architektur.
Das Viertel entstand um 1220 als deutsche Siedlung während der Ostsiedlung und erhielt 1899 Stadtrechte als eigenständige Gemeinde. Es wurde 1920 ein Teil Groß-Berlins und entwickelte sich seitdem zu einem wichtigen Wohngebiet im Westen der Stadt.
Das Viertel trägt seinen Namen von der mittelalterlichen Siedlung "Margaretendorf" und bewahrt bis heute die Atmosphäre eines dörflich geprägten Wohnbereichs. Die ruhigen, baumgesäumten Straßen und die Mischung aus älteren Häusern und neueren Wohnanlagen prägen das Alltagsbild für Bewohner und Besucher.
Das Viertel ist über die Ringbahn-Stationen Heidelberger Platz und Hohenzollerndamm mit Berlins öffentlichem Verkehrsnetz verbunden und dient als guter Ausgangspunkt zum Erkunden der umliegenden Gegend. Die ruhigen Straßen eignen sich besonders gut zum Spaziergang und zur Erkundung der lokalen Geschäfte und Cafés.
Die Gegend war in der Vergangenheit Wohnort des Dichters Rainer Maria Rilke, der sich 1898 bis 1900 hier aufhielt und von der ruhigen Umgebung inspiriert wurde. Das Berlinisches Gymnasium zum Grauen Kloster, gegründet 1954, spiegelt die Entwicklung des Viertels als Bildungs- und Wohnbereich wider.
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