Reichsknappschaftshaus, Denkmalgeschütztes Bürogebäude in Wilmersdorf, Deutschland.
Das Reichsknappschaftshaus ist ein dreistöckiges Bürogebäude mit Stahlskelettkonstruktion, das mit keramischen Paneelen und Klinkersteinen in horizontalen und vertikalen Mustern verkleidet ist. Die Struktur verfügt über offene Flure, eine zentrale Treppe und großzügige Besprechungsräume mit reichlich natürlichem Licht durch umfangreiche Fenster.
Der Bau wurde zwischen 1929 und 1930 von den Architekten Max Taut und Franz Hoffmann für die Reichsknappschaft entworfen, eine Versicherungsbehörde für Bergleute im Deutschen Reich. Das Gebäude entstand in einer Zeit großer architektonischer Neuerungen und spiegelt die modernistischen Bestrebungen jener Epoche wider.
Das Gebäude beherbergt heute das Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin und dient als Ort für wissenschaftliche Zusammenarbeit und internationalen Austausch. Besucher können die Räume erleben, in denen akademische Forschung stattfindet und verschiedene Kulturen aufeinandertreffen.
Das Gebäude befindet sich in Charlottenburg-Wilmersdorf und ist am besten zu Fuß erreichbar, da es in einem ruhigen Wohngebiet liegt. Der Zutritt ist aufgrund der akademischen Nutzung begrenzt, doch die Außenfassade und die umgebende Architektur sind jederzeit sichtbar.
Die Rückseite des Gebäudes zeigt eine halbkreisförmige Glastreppe mit einer frei schwebenden Treppe, die die technische Innovation der 1930er Jahre unter Beweis stellt. Dieses Detail ist von außen sichtbar und zeigt, wie mutig die Architekten bei ihrem Design waren.
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