Rüdesheimer Platz, Öffentlicher Platz mit Gartendenkmälern im Rheingauviertel, Berlin.
Rüdesheimer Platz ist ein öffentlicher Platz im Rheingauviertel, der von grünen Flächen, alten Bäumen und Blumenbeeten geprägt wird, im Zentrum steht der Siegfried-Brunnen mit Skulpturen von 1911. Der Platz wird von Gebäuden mit englischen Landhausmerkmalen umgeben, die Giebelfassaden und vorgelegte Gärten zeigen.
Der Platz wurde 1905 von Architekt Georg Haberland geplant und mit englischen Landhauselementen gestaltet, die dem aufstrebenden Villencharakter der frühen Berlinischen Suburbs entsprachen. Die Gegend entwickelte sich dabei als resizielles Ausweichquartier für wohlhabendere Bewohner der wachsenden Stadt.
Der Platz trägt den Namen der Rheingau-Region und spiegelt diese Verbindung durch die Weinkultur wider, die hier noch heute präsent ist. Die Architektur rund um den Platz zeigt englische Landhausformen, die das Aussehen und den Charakter der Gegend bis heute prägen.
Der Platz ist über die Station Rüdesheimer Platz an der U3-Linie leicht zu erreichen, die direkt mit dem Berliner Verkehrsnetz verbunden ist. Besucher finden dort ausreichend Grünflächen zum Entspannen sowie Wege zum Spazieren und Erkunden der umgebenden Architektur.
Auf dem Platz steht ein seltenes achteckiges Toilettenhaus aus den 1900er Jahren, das als Cafe Achteck bekannt ist und frühe Berliner Straßenmöbel-Design zeigt. Dieses kleine Gebäude ist ein erhaltenes Beispiel dafür, wie Berliner einst öffentliche Anlagen ausstatteten.
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