Furtwänglerstraße 19, Denkmalgeschütztes Wohnhaus in Grunewald, Deutschland
Furtwänglerstraße 19 ist ein Wohnhaus aus Backstein mit Satteldach, Erkerbay und geschnitzten Holzsaulen im Eingangsbereich in Grunewald. Die Fassade zeigt Details handwerklicher Arbeiten aus der Vorkriegszeit, die die Qualität der damaligen Bauweise unterstreichen.
Das Haus wurde 1934 vom Architekten Fritz Taphorn entworfen und 1935 von den Brudern Walter und Johannes Krüger gebaut. Es erhielt 1993 den Status eines Kulturdenkmals, was seine architektonische Bedeutung anerkennt.
Das Haus war Schauplatz für mehrere deutsche Filmproduktionen und zieht bis heute das Interesse von Filmfans an. Die Verbindung zur Filmgeschichte macht den Ort zu einem besonderen Anziehungspunkt für Besucher, die sich für deutsches Kino interessieren.
Das Denkmal befindet sich in Grunewald und ist von außen einsehbar, wobei der genaue Zugang zur Besichtigung von Innen vorher erkundigt werden sollte. Die umgebende Wohngegend bietet eine ruhige Atmosphere zum Erkunden dieser Wohnarchitektur.
Der Filmregisseur Ulrich Schamoni kaufte das Anwesen 1967 mit Gewinnen aus seinen Filmproduktionen und nutzte es spater als Drehort. Diese Verbindung zwischen Kunstler und Bauwerk zeigt, wie Kreative ihre Arbeitsraume gestalten.
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