Goldhut von Ezelsdorf/Buch, Bronzezeitliche Zeremonialkappe im Germanischen Nationalmuseum, Deutschland.
Der Goldene Kegel von Ezelsdorf-Buch ist ein kegelförmiger Kopfschmuck aus der späten Bronzezeit, der aus hauchdünnen Goldblechen gefertigt wurde und eine Höhe von 88 cm erreicht. Er ist der größte der vier bekannten goldenen Hüte und stammt aus dem heutigen Bayern.
Das Stück wurde 1953 bei Erdarbeiten zwischen den Orten Ezelsdorf und Buch in Bayern entdeckt und stammt aus der Zeit um 1000 bis 900 v. Chr. Es gehört zu einer kleinen Gruppe von vier ähnlichen goldenen Hüten, die in Mitteleuropa gefunden wurden.
Der Hut zeigt Reihen von eingestanzten Kreisen, Augenformen und kleinen Kegeln, die sich über die gesamte Oberfläche verteilen. Diese Muster deuten auf rituelle Handlungen hin, die wahrscheinlich mit dem Himmel oder übernatürlichen Kräften verbunden waren.
Das Original ist im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg ausgestellt und dort in einem gesicherten Bereich untergebracht. Das Museum liegt zentral und bietet Erläuterungen, die helfen, die Handwerkskunst besser einzuordnen.
Das Stück war zum Zeitpunkt seiner Entdeckung in mehrere Teile zerbrochen und musste mühsam wieder zusammengesetzt werden. Trotz dieser Beschädigungen blieb die gepunzte Verzierung auf fast der gesamten Oberfläche vollständig erhalten.
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