Marienkirche, Mittelalterliche Kirche in Oberferrieden, Deutschland
Die Marienkirche in Oberferrieden ist eine spätmittelalterliche Chorturmkirche: ein 1712/13 neu erbautes Langhaus, das 1900 durch eine Portalvorhalle im Neurenaissancestil ergänzt wurde. Innen tragen weiße Wände eine hölzerne Tonnenwölbung; an beiden Längsseiten verlaufen graublaue Holzemporen auf quadratischen Pfosten. Dunkle Holzbänke füllen das Erdgeschoss und die Emporen, und eine helle steinerne Kanzel tritt aus der linken Wand hervor.
Die Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert; im Kern ist sie eine spätmittelalterliche Chorturmkirche. 1712/13 wurde das Langhaus neu gebaut, 1900 eine Portalvorhalle im Neurenaissancestil ergänzt, 1957 der Bau erneuert. 1528 wurde im Kirchensprengel Oberferrieden die Reformation eingeführt; die Kirche wurde evangelisch und behielt bis heute den Namen Marienkirche.
Die Kirche trägt weiterhin den Namen Marienkirche, obwohl die Reformation 1528 Oberferrieden erreichte und die Pfarrei evangelisch-lutherisch wurde. Der Bau stammt aus dem 14. Jahrhundert; sein heutiges Aussehen geht auf viele Umbauten zurück, darunter der Langhausneubau von 1712/13 und die neurenaissance Portalvorhalle von 1900.
Die Kirche ist täglich von etwa 8 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet, sodass sich ein Besuch fast zu jeder Tageszeit einplanen lässt. Im Inneren lädt ein Kerzentisch dazu ein, eine Kerze anzuzünden oder ein stilles Gebet zu sprechen. Die Adresse ist Nürnberger Straße 43 in Oberferrieden; das Pfarramtsbüro befindet sich im benachbarten Pfarrhaus von 1908.
Die Kirche ist täglich von etwa 8 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet, und Besucher können am Kerzentisch eine Kerze anzünden. Daneben stehen das 1891 als evangelisches Schulhaus erbaute Gemeindehaus und das Pfarrhaus von 1908, dessen Äußeres einige Jugendstilelemente zeigt.
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