Marienkirche, Mittelalterliche Kirche in Unterferrieden, Deutschland.
Die Marienkirche in Unterferrieden ist ein Saalbau mit Satteldach und Chorturmanlage aus Sandsteinquadern. Der Rechteckturm trägt ein Zeltdach. Im Kern stammt sie aus dem 13. Jahrhundert und wurde 1847 verändert. Das rundbogige Portal hat eine genagelte hölzerne Doppeltür, die von Eisengittern flankiert wird.
Päpstliche Schutzbriefe von 1179 und 1186 nennen eine „ecclisa varrieden“, womit diese Kirche gemeint sein könnte. Der heutige Bau entstand Mitte des 13. Jahrhunderts im romanischen Stil und wurde 1847 verändert. Das Chorgewölbe bewahrt Wandmalereien des 13. Jahrhunderts mit den vier Evangelistensymbolen und Szenen aus dem Leben Marias.
Die Kirche ist nach Maria benannt und spielt seit Jahrhunderten eine Rolle im Leben der Gemeinde Unterferrieden. Sie bleibt ein Ort, an dem lokale Traditionen und religiöse Bräuche gelebt werden.
Die Kirche ist tagsüber geöffnet. Am Sonntag sind die Fresken im Chorraum beleuchtet. Die Adresse ist Marienplatz 10 in Unterferrieden; der Eingang ist die bogenförmige Holztür zwischen zwei eisernen Gittertoren.
Die Orgel mit sieben Registern auf zwei Manualen und Pedal baute 1952 Wilhelm Holländer aus Feuchtwangen. Mechanische Spiel- und Registertraktur sowie der freistehende Spieltisch sind im Inneren zu sehen. Für die Restaurierung wurde die Kirchengemeinde 2007 in die Denkmalprämierung des Bezirks Mittelfranken aufgenommen.
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