Branitzer Park, Englischer Garten in Cottbus, Deutschland
Branitzer Park ist ein englischer Landschaftsgarten in Cottbus, der sich über mehr als hundert Hektar erstreckt und durch künstliche Hügel, Seen und Kanäle gegliedert wird. Das Schloss aus dem 18. Jahrhundert steht im zentralen Bereich, umgeben von gepflegten Rasenflächen und Baumgruppen, die einen klaren Rahmen für die einzelnen Parkzonen schaffen.
Die Familie Pückler erwarb das Anwesen 1696, doch erst ab 1845 ließ Graf Hermann von Pückler-Muskau den barocken Garten in einen englischen Landschaftspark umformen. Die Arbeiten dauerten bis 1871 und schufen eine Anlage, die Elemente aus Reisen nach England und Orient vereinte.
Der Schlosspark trägt seinen Namen nach der alten Schreibweise des Ortes Branitz, der heute zu Cottbus gehört und die östliche Identität dieser Anlage prägt. Besucher sehen in den Pyramiden eine ungewöhnliche architektonische Sprache, die sich deutlich von klassischen Gartenelementen abhebt und den Aufenthalt im Park zu einem visuellen Erlebnis macht.
Die einzelnen Zonen des Parks sind durch Wege und Brücken verbunden, die einen Rundgang von mehreren Kilometern ermöglichen und dabei unterschiedliche Landschaftseindrücke bieten. Wer die gesamte Anlage erleben möchte, sollte mehrere Stunden einplanen und bequeme Schuhe tragen.
Zwei Erdpyramiden erheben sich aus dem flachen Gelände, wobei die auf einer Insel gelegene Seepyramide als letzte Ruhestätte des Grafen dient. Der Wassergraben um die Pyramide gibt dieser Struktur eine besondere Erscheinung, die sich deutlich vom Schlossbereich abhebt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.