Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus, Gedenkstätte und Museum in Cottbus, Deutschland.
Die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ist ein ehemaliges Gefängnisgelände mit Zellenbereichen, Werkstätten, Ausstellungsräumen und Höfen, die die Bedingungen während verschiedener Epochen zeigen. Das Gelände bewahrt die ursprünglichen Strukturen und ermöglicht Einblick in den Alltag der Gefangenen.
Das Gebäude wurde 1860 errichtet und diente Jahrzehnte lang als Gefängnis unter der Nazi-Herrschaft und später unter der Ostdeutschen Regierung. Erst 2002 endete die Nutzung als Haftanstalt, woraufhin die Umwandlung in eine Gedenkstätte begann.
Der Ort trägt den Namen einer Institution, die Gefangene festhielt und ihr Leben prägte. Heute können Besucher sehen, wie diese Mauern Alltag und Schicksale von Menschen bestimmten, deren Geschichten an den Wänden noch nachwirken.
Der Besuch ist am besten an Wochentagen von 10 bis 17 Uhr oder am Wochenende von 13 bis 18 Uhr möglich. Geführte Besichtigungen können vorab arrangiert werden und helfen, die verschiedenen Bereiche des Geländes besser zu verstehen.
Im Jahr 1978 verbrannte sich Werner Greifendorf, ein junger Flüchtling aus Ostdeutschland, freiwillig, um gegen verweigerte Ausreisegenehmigungen zu protestieren. Dieser Akt des Widerstands bleibt ein Symbol des Leidens und der Verzweiflung, die das Regime verursachte.
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