St. Maria Friedenskönigin, Katholische Kirche in Cottbus, Deutschland
St. Maria Friedenskönigin ist eine katholische Kirche in der südlichen Altstadt von Cottbus mit zwei markanten Türmen aus roten Klinkersteinen. Das Gebäude prägt mit seiner Höhe von etwa 33 Metern die Silhouette des Stadtteils und beherbergt im Inneren eine moderne Jehmlich-Orgel mit 1309 Pfeifen und 24 Registern.
Der Bau begann 1932, nachdem Einwohner einen Kirchenbauverein gegründet hatten, und das Gebäude wurde im Oktober 1934 von Kardinal Bertram geweiht. Die 1950er Jahre brachten bedeutende Veränderungen mit sich, und die große Innenrenovierung folgte erst später.
Der Innenraum wurde zwischen 1976 und 1982 völlig umgestaltet und schafft nun einen zentralen Versammlungsraum rund um den Altar. Diese moderne Anordnung ermöglicht es Besuchern, die Kirche als einen Ort der Zusammenkunft zu erleben, nicht nur als traditionellen Wallfahrtsort.
Die Kirche ist am besten von der südlichen Altstadt aus zu erreichen und der rote Klinker und die markanten Türme machen das Gebäude leicht zu erkennen. Ein Besuch funktioniert gut zu Fuß, und vor Ort können Sie die moderne Orgelanlage und den Innenraum in Ruhe erkunden.
Seit 1963 ziert eine weiße Zementplastik des Christus, geschaffen von Rudolf Brückner-Fuhlrott, einen der Kirchentürme. Diese Skulptur ist vom Platz davor deutlich sichtbar und wird oft übersehen, obwohl sie ein prägendes Merkmal des Äußeren ist.
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