Paul-Werner-Oberschule, Oberschule in Cottbus, Deutschland
Die Paul-Werner-Oberschule ist ein dreistöckiges Schulgebäude mit Ziegelfassade und Mansardendach, dessen Eingangsbereich durch eine achteckige Halle mit Kreuzgewölbe geprägt ist. Das Schulhaus bietet Platz für etwa 18 allgemeine Klassenzimmer sowie spezialisierte Unterrichtsräume für Sprachen, Naturwissenschaften und Informatik.
Das Gebäude wurde 1889 ursprünglich als Bismarckschule gegründet und entwickelte sich schnell zu einer der größten Schulen Preußens. Im Laufe des 20. Jahrhunderts durchlief es mehrere Umbenennungen und Veränderungen, die seine Rolle in der Bildungslandschaft widerspiegelten.
Die Sorben, die Ureinwohner dieser Region, sprechen ihre eigene Sprache, und die Schule trägt diese Tradition weiter, indem sie ihren Unterricht anbietet. Diese kulturelle Kontinuität prägt den Alltag der Schule und verbindet sie mit der lokalen Gemeinschaft.
Das Gebäude befindet sich an der Bahnhofstraße 11 und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, da die Lage in der Nähe des Bahnhofs Cottbus liegt. Besucher sollten beachten, dass es sich um eine aktive Schulanlage handelt, daher sind Schulzeiten zu berücksichtigen.
Das Gebäude wurde 2006 grundlegend saniert und dabei seine charakteristische Berliner Rundbogenarchitektur des 19. Jahrhunderts bewahrt. Die Renovierung zeigt, wie Denkmäler mit modernen Standards in Einklang gebracht werden können, ohne ihre historischen Merkmale zu verlieren.
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