Brohmer Berge, Endmoränenzug im Mecklenburgischen Seenland, Deutschland.
Die Brohmer Berge sind ein etwa 12,7 km langer Stauchendmoränenzug zwischen Friedland und Strasburg mit einer Fläche von rund 6.500 Hektar. Die höchste Erhebung, die Matzdorfer Höhe, erreicht 153,1 m. Die Hügel sind fast vollständig von naturnahen Buchen- und Buchenmischwäldern bedeckt, in die zahlreiche Sölle und vermoorte Senken eingestreut sind.
Die Hügel entstanden vor etwa 13.700 Jahren am Ende der letzten Eiszeit, als sich ein Gletscher zurückzog und das aufgehäufte Material als Endmoräne zurückließ. Später siedelten sich slawische Völker in der Region an und hinterließen Spuren in den Ortsnamen, die bis heute erhalten sind.
Der Name Brohmer Berge leitet sich von einem slawischen Wort für Tor ab, was auf frühe Siedlungen in der Region hinweist, die noch heute in Ortsnamen und lokaler Überlieferung spürbar sind. Die Hügellandschaft ist für viele Menschen in der Umgebung ein vertrauter Teil des Alltags und wird zum Wandern und Erholen genutzt.
Mehrere Wanderwege führen durch die Wälder und das hügelige Gelände und verbinden Orte wie Friedland, Jatznick und Strasburg. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Wege unterschiedliche Höhenunterschiede und teils feuchten Untergrund aufweisen.
Die Rosenthaler Staffel, die Hauptendmoräne des Höhenzugs, gilt als Modellbeispiel für Stauchendmoränen im Jungmoränenland. Bei Jatznick wurden früher eozäne und oligozäne Tone, darunter hochwertige Rupeltone, abgebaut; die Gruben sind heute zugeschüttet, und gegenwärtig werden dort oligozäne Kiese in kleinflächigen Tagebauen gewonnen.
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