Mecklenburgische Seenplatte, Seengebiet in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland.
Das Mecklenburger Seengebiet ist eine Seenlandschaft mit mehr als tausend miteinander verbundenen Gewässern in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein. Die Seen liegen eingebettet in sanfte Hügel, Wälder und Wiesen, und viele sind durch Kanäle oder Flüsse miteinander verknüpft.
Germanische Stämme bewohnten das Gebiet bis ins 7. Jahrhundert, als westslawische Völker einwanderten und Siedlungen gründeten. Im Mittelalter entstanden Fürstentümer und Handelswege, die die Region formten und ihr bis heute das Gesicht gaben.
Der Name Mecklenburg leitet sich vom slawischen Mikilenburg ab, was große Burg bedeutet und auf die frühe Besiedlung hinweist. Entlang der Ufer stehen alte Schlösser und Herrenhäuser, die heute als Hotels oder Museen genutzt werden und Einblick in das Leben des Landadels geben.
Wer mit dem Boot unterwegs ist, sollte Karten der Wasserwege mitnehmen, da nicht alle Seen Schilder haben und die Verbindungen zwischen ihnen manchmal schmal sind. An den Ufern gibt es kleine Anlegestellen und Dörfer, in denen man Vorräte auffüllen oder eine Pause einlegen kann.
Im Müritz-Nationalpark brüten Seeadler und Kraniche, und man kann sie oft über den Wäldern kreisen oder in Feuchtgebieten rasten sehen. Die geschützten Zonen erlauben es diesen Vögeln, in Ruhe zu nisten und durchziehende Arten zu empfangen.
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