Klosterkirche Heilig-Kreuz, Klosterkirche in der Altstadt, Regensburg, Deutschland
Die Klosterkirche Heilig-Kreuz ist ein Gotteshaus im Regensburger Stadtkern mit einem rechteckigen Schiff, das von vierzehn hohen schmalen Fenstern erhellt wird. Das Gebäude endet in einer dreiseitigen Wölbung, die den Chor und den Altarraum bildet.
Das Gebäude wurde 1233 durch eine Landspende des Bischofs Siegfried gegründet und war Heimat des ältesten Dominikanerinnen-Klosters in Deutschland. Die Struktur prägte die religiöse und architektonische Landschaft der Stadt für die nächsten Jahrhunderte.
Das Innere der Kirche zeigt romanische Elemente mit Rococo-Details, besonders am Hauptaltar mit einem romanischen Kruzifix. Der Raum verbindet unterschiedliche Baustile, was die Entwicklung des Gebäudes über Jahrhunderte widerspiegelt.
Die Kirche liegt im nordwestlichen Bereich der Altstadt in der Nähe der St.-Blasius-Kirche und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Das Gebäude wurde zwischen 1980 und 1983 umfassend restauriert und ist daher gut erhalten.
Das Grundstück war ursprünglich ein Steinbruch, der im 10. Jahrhundert Materialien für Regensburgs Stadtmauern lieferte. Diese Verbindung zur frühmittelalterlichen Stadtentwicklung macht den Ort geschichtlich besonders interessant.
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