Regensburg, Mittelalterliche Stadt in Bayern, Deutschland
Regensburg ist eine Bezirkshauptstadt in Bayern, wo drei Flüsse – Donau, Naab und Regen – zusammenfließen und mehr als tausend denkmalgeschützte Gebäude das Stadtbild prägen. Enge Gassen winden sich zwischen gotischen Türmen und romanischen Fassaden, während das nördliche Stadtamhof über eine alte Steinbrücke erreichbar ist.
Die Römer gründeten um das Jahr 90 ein Kastell namens Castra Regina, das später zum Kern einer freien Reichsstadt heranwuchs. Zwischen 1663 und 1806 tagte hier der immerwährende Reichstag des Heiligen Römischen Reiches.
Hier trifft man auf Studenten, die an langen Abenden in den Biergärten an der Donau sitzen, während Touristen zwischen den Kirchtürmen Fotos machen. Am Wochenende füllt sich der Neupfarrplatz mit Marktständen, wo Einheimische frisches Gemüse kaufen und oft noch ein Gespräch mit den Händlern führen.
Am besten erkundet man die Altstadt zu Fuß, da viele Straßen für Autos gesperrt sind und die meisten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen. Wer über die Steinerne Brücke läuft, erreicht direkt Restaurants und Geschäfte auf beiden Uferseiten.
In der Wurstkuchl neben der Brücke werden seit dem 12. Jahrhundert Bratwürste über Buchenholz gegrillt, was sie zu einer der ältesten durchgehend betriebenen Gaststätten der Welt macht. Die kleine Küche versorgt täglich Einheimische und Besucher mit derselben einfachen Speise.
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