Porta praetoria, Römisches Tor in Regensburg, Deutschland.
Die Porta Praetoria in Regensburg besteht aus dem erhaltenen linken, gut 11 Meter hohen Turm und dem rechten Durchgang des Nordtors des römischen Legionslagers Castra Regina, das im 2. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde. Eine 7 Meter rechts entfernte Reihe von fünf Lagen Quadersteine gehörte zur Fortsetzung der Lagermauer hinter dem verlorenen rechten Torturm. Ursprünglich war die Anlage eine doppeltorige Durchfahrt, flankiert von zwei halbrund vorspringenden Türmen.
Das Tor wurde um 179 n.Chr. unter Kaiser Mark Aurel als Haupteingang zum römischen Lager Castra Regina erbaut. Diese Festung schützte die römische Militärposition an der Donau für mehrere Jahrhunderte.
Bereits 932 wird die Anlage in einer Urkunde als Porta Aquarum, Wassertor, bezeichnet, weil sie von der östlichen Innenstadt zur Donaulände und zur Steinernen Brücke führte. Der Name verschwand im 15. Jahrhundert, nachdem die mittelalterliche Stadtmauer den direkten Zugang zum Fluss abgeschnitten hatte.
Das Tor befindet sich in der Altstadt unweit der Steinernen Brücke und des Doms und ist leicht zu Fuß erreichbar. Beachten Sie, dass der Rollstuhlzugang begrenzt ist und die Umgebung mit Kopfsteinpflaster gepflastert ist.
Erhalten sind nur der linke, gut 11 Meter hohe Turm und der rechte Durchgang; 7 Meter rechts steht eine fünf Lagen hohe Reihe von Quadersteinen. 1971 fand man das fehlende Fundament des rechten Torturms im konservierten Gesamtfundament des Mittelbereichs, was die ursprünglich doppeltorige Durchfahrt mit zwei halbrund vorspringenden Türmen belegte.
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