Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof, Mittelalterliches Architekturensemble in Regensburg, Deutschland
Die Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof ist ein mittelalterliches Viertel an beiden Ufern der Donau, geprägt von engen Kopfsteinpflasterstraßen, steinernen Gebäuden und einer Steinbrücke aus dem 12. Jahrhundert. Das Areal umfasst zahlreiche erhaltene Kaufmannshäuser, kleine Plätze und Gassen, die sich über mehrere Kilometer erstrecken und das Bild einer wohlhabenden mittelalterlichen Handelsstadt vermitteln.
Die Ansiedlung begann als römisches Militärlager im Jahr 179 und entwickelte sich später durch die günstige Lage an der Donau zu einem bedeutenden Handelszentrum des Mittelalters. Die meisten erhaltenen Bauwerke stammen aus der Zeit zwischen dem 9. und 16. Jahrhundert, als die Stadt ihre größte Bedeutung als Handelsknotenpunkt hatte.
Die Altstadt ist heute noch Ort für regelmäßige Märkte, wo Handwerker Waren feilbieten und Einwohner das öffentliche Leben in den mittelalterlichen Gassen gestalten. Diese alltägliche Nutzung des historischen Raumes prägt das Bild der Plätze und Straßen bis heute.
Der Bereich ist gut zu Fuß erkundbar, mit vielen engen Gassen und Treppen, die flache Schuhe erfordern, sowie regelmäßiger Beschilderung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Das Besucherzentrum an der Salzstadel bietet Orientierungshilfen und Informationen über die historische Bauweise und Entwicklung des Viertels.
Die Steinerne Brücke von 1146 war ein technisches Wunderwerk ihrer Zeit und wurde zum Modell für andere Brückenbauten im deutschsprachigen Raum. Ihre besondere Konstruktion mit 15 Bögen ermöglichte es, die Donau zu überqueren, ohne auf Inseln angewiesen zu sein.
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