Heiligkreuz-Kapelle, Mittelalterliche Kapelle in Trier, Deutschland.
Die Heiligkreuzkapelle ist eine kreuzförmige Kapelle, die um 1050–1060 der Trierer Dompropst Arnulf vor den mittelalterlichen Stadtmauern errichten ließ. Die vier Arme waren ursprünglich gleich lang, über der Vierung erhob sich ein achteckiger Turm, der Zugang lag im Westarm. Um 1620 wurde der Westarm verlängert; heute steht eine barocke Vorhalle vor dem romanischen Portal.
Der Überlieferung nach gründete die heilige Helena im 4. Jahrhundert hier eine Kapelle. Zwischen 1050 und 1060 errichtete der Trierer Dompropst Arnulf vor den Stadtmauern eine romanische Kapelle mit vier gleich langen Armen und einem achteckigen Turm über der Vierung. 1944 wurde sie großenteils zerstört und 1945 bis 1958 ohne die barocken Elemente wieder aufgebaut; eine Renovierung 1976/77 stellte die farbige Gliederung der salischen Zeit wieder her.
Die Kapelle gab dem Trierer Stadtteil Heiligkreuz seinen Namen. Seit 2010 finden hier neben katholischen Gottesdiensten wie Jugendgottesdiensten und Firmungen auch russisch-orthodoxe Liturgien in kirchenslawischer und deutscher Sprache statt. Im Inneren steht ein dreiregistriges Orgelpositiv der Firma Meyer aus Heusweiler von 1975.
Die Kapelle ist ganzjährig für Besucher zugänglich und befindet sich in der Nähe der Heiligkreuzerstrasse im Zentrum Triers. Planen Sie genug Zeit ein, um die Steinarbeiten und Ornamente in Ruhe zu betrachten.
Das spätgotische Baumkreuz vor dem Westeingang ist ein Abguss; das witterungsgeschützte Original steht innen hinter dem Altar. Außerdem birgt die Kapelle ein dreiregistriges Orgelpositiv der Firma Meyer aus Heusweiler von 1975.
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