Kanalhafen Frankenthal, Binnenhafen und Kulturdenkmal in Frankenthal, Deutschland
Der Kanalhafen Frankenthal ist ein Binnenhafen und Kulturdenkmal im Osten der Stadt mit einer restaurierten Quaimauer, Sandsteintreppen und großen Grünflächen neben dem städtischen Hallenbad. Das Areal bietet verschiedene Bereiche zum Erkunden, von den befestigten Kanten des ehemaligen Hafenbeckens bis zu offenen Rasenflächen.
Der Bau des Karl-Theodor-Kanals begann 1772 und zwischen 1781 und 1787 entstanden Hafenbecken und Speichergebäude, um Frankenthal mit dem Rhein zu verbinden. Diese Wasserstraße ermöglichte der Stadt fast 100 Jahre lang eine wichtige Verbindung für Handel und Transport.
Der frühere Hafenplatz zeigt die industrielle Entwicklung Frankenthals durch erhaltene Bauwerke und wurde in einen öffentlichen Grünraum umgewandelt. Besucher können die Spuren dieser Vergangenheit in der heutigen Gestaltung des Ortes erleben.
Die umgestaltete Hafenzone bietet Sitzbereiche und Beleuchtung, die Besuche auch in den Abendstunden und über das ganze Jahr ermöglichen. Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet verschiedene Zugangsrouten entlang der Grünflächen.
Das Hafenbecken beförderte 1875 die Kaiserglocke von Köln, die letzte bedeutende Ladung, bevor Eisenbahnen den Handel übernahmen. Diese Glocke war damals eines der bemerkenswertesten Frachtgüter, das durch den Hafen transportiert wurde.
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