Museum der Strohverarbeitung, Strohverarbeitungsmuseum in Twistringen, Deutschland
Das Museum der Strohverarbeitung ist in einer ehemaligen Scheune mit 850 m² Ausstellungsfläche untergebracht, wo historische Maschinen, Geräte und Arbeitszubehör aus den ehemaligen strohverarbeitenden Betrieben Twistringens gezeigt werden. Ein rekonstruierter Heim-Arbeitsplatz ist ebenfalls zu sehen, und auf der Museumsdiele können Gäste bewirtet werden. Die Exponate dokumentieren die Herstellung von Strohhüten, Trinkhalmen, Strohgeflechten, Malotten (Flaschenumhüllungen), Docken und Matten.
Das Museum ging aus dem 1992 gegründeten Förderverein Museum der Strohverarbeitung Twistringen e. V. hervor, der eine Scheune erwarb und ausbaute sowie Maschinen und Geräte sammelte. 1996 eröffnet, dokumentiert es 300 Jahre Strohverarbeitung in Twistringen einschließlich des Strukturwandels nach den 1960er Jahren. 2019 erhielt es den Kulturpreis des Landkreises Diepholz.
Das Handwerk der Strohverarbeitung war lange Zeit für viele Familien in der Region eine wichtige Einnahmequelle und prägte das Zusammenleben im Ort. Man sieht hier, wie Menschen ihr Wissen weitergegeben haben und wie diese Arbeit Teil der lokalen Identität wurde.
Das Museum wird von einem Förderverein getragen und von rund 40 ehrenamtlichen Helfern betreut, darunter ein ehrenamtlicher Museumsleiter. Auf der Museumsdiele können Gäste bewirtet werden.
Seit 2007 zeigt das Museum die Sonderausstellung „fossilia twistringensia“ mit Fossilien aus der Umgebung von Twistringen. Rund 40 ehrenamtliche Helfer, darunter der ehrenamtliche Museumsleiter, betreiben das Museum und betreuen die Besucher. 2019 erhielt es den Kulturpreis des Landkreises Diepholz.
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