Sankt-Anna-Kirche, Denkmalgeschützte Kirche in Twistringen, Deutschland
St. Anna ist eine 1870 geweihte neugotische Backstein-Hallenkirche mit drei Schiffen, angedeutetem Querhaus und dreiseitig geschlossenem Chor. Der mächtige, eingezogene, 56 Meter hohe oktogonale Westturm mit spitzem Turmhelm steht über dem ersten Mittelschiffsjoch und trägt eine Uhr über spitzbogigen Fenstern. Im Inneren stützen Säulen die vier Joche; die Kapitelle sind rot und gold gefasst.
St. Anna wurde 1870 als neugotische dreischiffige Backstein-Hallenkirche geweiht; der 56 Meter hohe oktogonale Westturm wurde zum Wahrzeichen Twistringens. Hochaltar und Chorfenster stammen aus der Zeit um 1900, das Ölbergbild aus dem Spätbarock um 1700. Ein Anbau aus den 1960er Jahren musste wegen Asbestbelastung zurückgebaut werden.
Die Gemeinde unterhält Gruppen wie „Jung und Alt und mittendrin!“, Bibelkreise, ein Café, einen Freundeskreis, eine Kolpingfamilie, einen Jugend- und Kinderkreis, einen Kreis für Kirchenmusik, einen Jugendchor und einen Kirchen- bzw. Dekanats-Chor. Sie betreut zudem die katholischen Friedhöfe in Twistringen und Marhorst.
St. Anna steht am Kirchhof 7, zurückgesetzt hinter dem Friedhof. Die drei Westeingänge bilden eine Art Portalanlage, der Hauptzugang liegt also an der Westfront unter dem 56 Meter hohen Turm. Das Nordquerhaus wurde durch einen neueren Anbau erweitert, der den Nebeneingang markiert.
Das Gebäude ist im Denkmalatlas Niedersachsens registriert und gehört zu den offiziell geschützten architektonischen Strukturen des Bundeslandes. Diese Anerkennung unterstreicht seinen Wert für das regionale Erbe.
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