Kurhaus Baden-Baden, Kasino und Kongresszentrum in Baden-Baden, Deutschland.
Das Kurhaus Baden-Baden ist ein Casino und Veranstaltungszentrum mit einer weißen neoklassizistischen Fassade, verziert mit korinthischen Säulen und einem kunstvollen Fries mit Greifen am Eingang. Die Anlage beherbergt Spielsäle, Kongressräume und Theatersäle in einem Gebäudekomplex, der sich zum Kurpark hin öffnet.
Friedrich Weinbrenner entwarf das Gebäude 1824 als Mittelpunkt der wachsenden Kurstadt, und es gewann an Bedeutung, als Frankreich das Glücksspiel in den 1830er Jahren verbot. Diese Regeländerung lockte Besucher aus ganz Europa an und machte Baden-Baden zu einem der wichtigsten Glücksspielzentren des Kontinents.
Konzerte, Theater und Kunstausstellungen finden regelmäßig in den prachtvollen Sälen statt und machen den Ort zu einem Zentrum für Veranstaltungen und gesellschaftliches Leben in Baden-Baden. Der Kurpark und die umliegenden Kolonnaden vervollständigen das Bild eines Ortes, an dem sich Besucher treffen und kulturelle Erlebnisse genießen können.
Das Casino öffnet täglich ab 14 Uhr und verlangt in den klassischen Spielsälen formelle Abendgarderobe sowie einen gültigen Ausweis. Die Anlage ist relativ leicht zu erreichen und liegt zentral in Baden-Baden in der Nähe von Parks und dem Stadtzentrum.
Hier fanden 1981 der XI. Olympische Kongress mit Vertretern internationaler Sportverbände statt, was die Bedeutung des Ortes als Versammlungsort von Weltrang unterstreicht. Dieses Ereignis war einer von vielen internationalen Kongressen, die in den großzügigen Hallen des Komplexes abgehalten wurden.
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