Stourdza-Kapelle, Rumänisch-orthodoxe Kapelle in Baden-Baden, Deutschland.
Die Stourdza-Kapelle ist ein Gebäude mit beeindruckendem Äußeren, das auf dem Michaelsberg steht und eine 24 Meter hohe Kuppel nach dem Vorbild des Petersdoms in Rom aufweist. Der Bau verbindet neoklassizistische Stilelemente mit der besonderen Form der Kuppel, die von Weitem sichtbar ist.
Der Fürst Michael Stourdza ließ die Kapelle zwischen 1863 und 1866 nach dem Tod seines siebzehnjährigen Sohnes in Paris errichten. Das Bauwerk entstand als Gedenkstätte für diesen persönlichen Verlust und wurde als Mausoleum konzipiert.
Die Kapelle trägt den Namen ihrer Stifter, des rumänischen Fürsten Michael Stourdza und seiner Frau. Besucher sehen heute noch die Porträts der Familie an den Wänden, die das persönliche Anliegen hinter diesem Gebäude zeigen.
Die Kapelle ist an Wochentagen zugänglich, aber es ist ratsam, vorher Kontakt aufzunehmen, um einen Besuch zu arrangieren. Während religiöser Feiertage finden Gottesdienste statt, bei denen Besucher dabei sein können.
Ein Baum aus Moldawien steht neben der Kapelle und wurde vom Fürsten bei der Weihe gepflanzt, während in der Umgebung auch exotische Arten wie Mammutbäume und Magnolien wachsen. Diese besondere Pflanzung verbindet die Herkunft des Fürsten mit dem Ort auf greifbare Weise.
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